Ein Abgrund der näher kommt, ein Netz das auffängt

Ich falle... tief in eine dunkle, ungewisse Zukunft... den einzigen Menschen zu verlassen und zu verletzen, der immer an mich geglaubt, mich geliebt und geachtet und mich bewundert hat... das ist wie ein Stück von sich selbst zu verlassen... ein Stück von sich selbst abzuschneiden... und ein Schnitt blutet und schmerzt...
wird es je aufhören, weh zu tun, wenn ich daran denke, was wir waren und was wir hätten sein können ?? Wahrscheinlich nicht....
denn ich falle...
ich habe ein Netz, dass mich auffängt aber nur kurz vor dem Boden... denn kein Netz der Welt könnte diesen Fall bremsen... und wenn ich das Netz zu sehr belastet, wird es sich überdehnen oder reißen...
der Schritt nach vorne damals war schwer, aber lang nicht so wie der Schritt zurück...
Freiheit hat immer den bitteren Nachgeschmack von Einsamkeit, das muss ich jeden Tag schmecken... deshalb versuche ich so wenig wie möglich allein zu sein...
denn wenn ich alleine bin, kommen die Erinnerungen, die Zukunftsvisionen, der Schmerz
und mit ihm die Tränen
könnten man Tränen auffangen, könnte ich in Ihnen baden, doch auch ohne sie in einem Gefäß zu fangen sind sie immer um mich rum, drohen mich in die dunkle Tiefe zu zerren... bis ich ertrinke...
doch ich schwimme..: !! und kämpfe
denn auch eine geschlagene Löwin ist eine Kämpferin
doch erst einmal muss ich meine Wunden lecken...
Danke an die Hände, die das Netz bilden, dss mich vor dem harten Aufprall bewahrt... und mich wie ein FIschernetz immer wieder aus der Tiefe zieht...
ohne euch wäre ich längst ertrunken
denn nicht der Tod ist das, vor was man sich fürchten muss
sondern die Leere
Ich habe Angst mich zu verlieren und nie wieder zu finden.... doch es gibt Menschen, die mich halten, und verhindern, dass ich zerbreche.