Während der Taxifahrer das Auto in der schmalen Auffahrt wendet, drückte Jenny Ray an sich. „Wann kommst du wieder?“, fragte sie. „Ich hoffe in zwei bis drei Wochen. Und dann hab ich hoffentlich auch unseren Urlaub gebucht.“ Jenny küsste ihn mehrmals, bevor sie ihn losließ. „Und wo fliegst du jetzt hin?“ Ray verdrehte die Augen. „Ich werd Europa nicht verlassen.“ Jenny biss ihm leicht in die Wange. „Genauer geht’s auch nicht.“ Ray schrie auf und hielt sich die Wange. „Du Miststück. Ich flieg heute Abend erstmal nach Barcelona, weil ich mich morgen früh mit meinem Bruder treffe und dann mal sehen wo ich gebraucht werde. Und jetzt mach dir keinen Kopf mehr darum. Sei lieb und pass auf dich auf.“

Jenny nahm ihn erneut in die Arme. „Sei du auch lieb und flirt nicht zu viel mit den Hotelgästen“, sagte sie lachend. „Ne, ne, nur mit den Angestellten.“ Er küsste Jenny ein letztes Mal, dann nahm er sein Gepäck und stieg mit dem Satz „Ich liebe dich“ ins Taxi ein.

Aus dem Autofenster sah Ray, dass Jenny so lang vor der Haustür stehen blieb, bis sie ihn nicht mehr sehen konnte. Noch bevor er ganz aus der Straße raus war, hatte er eine SMS von ihr.

 

Viel Spaß in Barcelona. Hab dir vergessen zu sagen, dass ich dich auch liebe.

 

Ray schüttelte den Kopf. ‘Barcelona!’ Wieso wollte sie immer alles so genau wissen? Er hasste es sie zu belügen.

 

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