Wie kann mir denn jemand erzählen, nach jedem Tief kommt ein Hoch, wenn er selbst nicht daran glaubt? Wie soll ich versuchen einen Sinn zu sehen in dem was passiert, wenn ich ständig Beispiele von Menschen sehe, die auch ungerecht Unglück abbekommen.
Wie soll ich an das Gute glauben, wenn ich sehe wie Menschen sich quälen, obwohl sie sich glücklich machen sollten ?

Doch dann gibt es wieder Momente, in denen ich mich wunder, dass doch noch gute Dinge passieren, dass Unglück Menschen zusammen bringt, die sich sonst nie gefunden hätten, dass Unglück Freundschaften stärkt, die sonst nie so wichtig geworden wären.
Und dass sie einem eine Familie schenkt, wo man nie eine erwartet hättet..

aber warum stellen wir uns dann oft selbst ein Bein ? Ich weiß doch wie ich einen Teil meines Unglückes bekämpfen könnte und damit vielleicht sogar noch einem anderen etwas Gutes tun könnte, aber ich mach es nicht... ich trau mich nicht... ich schäme mich... ich warte lieber.
Wo es doch so einfach sein könnte... eine Frage, ein sicheres JA und es wäre vielen geholfen...

aber diesen Schritt zu gehen ?? irgendwie undenkbar
und doch in meinen Gedanken schon ständig da.

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