Wenn es Nacht wird
und mit ihr verschwindet all das Licht
nur der Mond scheint noch auf dich hinab
doch die Kraft der Sonne hat er nicht.
Viele tausend Sterne
leuchten noch am Himmelszelt
doch um ihre Strahlen zu emfangen
sind sie zu weit weg von dieser Welt.
Sie kämpfen gemeinsam gegen die Dunkelheit
und immerhin reichen ihre Strahlen so weit
dass du dich nicht verlaufen musst bei Nacht
weil der Mond am Himmel über dich wacht.
Du sitzt draußen in der Dämmerung
und langsam sinkt die Temperatur
denn anders als die Sonne
ist der Mond ein Abbild nur.
Er kann dir keine Wärme schenken
eben so die Sterne nicht
sie können dir den Weg leuchten
doch vor dem Erfrieren schützen sie dich nicht.
Wolken kommen auf
der Mond versucht sie zu verscheuchen
denn auch er weiß ganz genau
ohne die Sonne kann er nicht leuchten.
Ich rufe dir, du sollst nach Hause gehen
im Bett frierst du nicht mehr
doch ich weiß genau
Schlaf zu finden fällt dir schwer.
Doch im Schlaf wird die Nacht schnell vorübergehen
und bald kannst du die Sonne sehn.
Du stehst am Fenster
du denkst du bist ganz allein
eine Träne läuft über deine Wange
manchmal tut es gut zu wein'n.
Die Stunden vergehen
immer dunkler wird die Nacht
und du zweifelst an allem
du hast nicht genug aus deinem Tag gemacht.
Was denn, wenn es dir letzte war
wenn es nie wieder hell werden kann
wird die Sonne je wiederkommen?
Und wenn sie es tut, wann?
Doch eine Sache hat dein Kopf vergessen
wo du dir doch im Herzen sicher bist
dass wenn die Nacht am tiefsten
der Tag am nähestens ist.
Bleib ruhig noch ein paar Minuten am Fenster stehen
dann siehst du bald auch die Sonne aufgehen