Eben habe ich meiner Oma ihre letzte Ehre erwiesen. Und gerade wenn man sich von einem Menschen verabschiedet, dessen Leben zu Ende gegangen ist, merkt man doch wie schnell es vorbei sein kann und das man sein Leben so gut es geht geniesen sollte.
525.600 Minuten... soviel hat ein Jahr...
Und ich möchte wieder jede von ihnen geniesen.
Niemand weiß wann unsere letzte Minute geschlagen hat. Also sollten wir doch versuchen uns auf die guten Dinge im Leben zu konzentrieren. Auch wenn diese nicht immer so leicht zu finden sind, wissen wir doch alle, dass sie existieren.
Jeder hat seine Art sich von jemanden zu verabschieden. Meine war es allen Menschen mit zu teilen wie wichtig und toll meine Oma war.
Ich hoffe sie konnte meine Worte hören und weiß, wie sehr sie mir fehlt. Ich bin mir sicher...
Es gibt Augenblicke im Leben, die einen Menschen verändern. Vor diesen Leuten zu stehen und über einen geliebten Menschen zu reden war so einer für mich.
Ich bin aus meiner Taubheit aufgemacht. Vielleicht noch ein bisschen verschlafen, aber doch endlich wieder wach.
Viele Dinge sind es gar nicht wert, dass man sich über sie so viele Gedanken macht.

Ich steh ich also, strecke meine Arme aus und empfange das Leben.
Man kann von niemanden erwarten, dass er einen glücklich macht. Man muss sich selbst glücklich machen.

Du musst dich selbst drum kümmern, dass du glücklich wirst. Das ist purer Egoismus, wenn du den ganzen Tag frustriert Zuhause rumsitzt und du von jemanden anders erwartet, dass der dich permanent glücklich macht.Ausserdem ist es doch normal, dass man auch mal unglücklich ist.[...]" Wieso erwarten eigentlich immer alle, dass sie jeden Tag glücklich sind? (Keinohrhasen)

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