Wenn man nicht mehr das tut, was einen selbst glücklich macht, hat man aufgehört man selbst zu sein. Dann hat man sein I C H verloren, unterdrückt oder vergessen. Doch manchmal ist es so schwer, so zu handeln, dass man sich selbst glücklich macht.

Nur wer an sich selbst glaubt kann er selbst sein, denn nur wer daran glaubt seine Träume verwirklichen zu können hat den Mut andere Wege einzuschlagen und aus Unzufriedenheit auszubrechen.


Und nur wer unanhängig bleibt, kann er selbst bleiben. Wer sich abhängig von anderen macht, fängt an, so zu sein, wie er denkt, dass die anderen ihn gern hätten. Man wehrt sich nicht mehr gegen Ungerechtigkeiten, aus Angst, jemanden zu verlieren.

Doch wie soll man anders handeln? Jeder Mensch braucht einen anderen, dem er sich anvertrauen kann. Also bin ich doch, wie ihr mich wollt, wenn ich euch nicht verlieren will.

Doch wollt ihr mich, wenn ich nicht ich bin?


Ich glaube wir sollten viel öfter nach den Sternen greifen, sollten uns einem Studium stellen, das uns nur 40 % Erfolg verspricht, sollten Andere unser Manuskript lesen lassen, sollten uns wagen woanders neu anzufangen. Wir sollten jemandem sagen, dass wir ihn mögen, auch wenn die Möglichkeit besteht zurückgewiesen zu werden.

Aber wir sollten uns auch von Ballast trennen, sollten einsehen wann etwas zu Ende ist und wann es noch eine Chance hat. Wir sollten an unser Glück zuerst denken, weil wir niemanden glücklich machen können, wenn wir selbst unglücklich sind.

Wir sollten uns nicht runtermachen lassen, sondern müssen den Mut haben, jemanden zu sagen, wenn er zu weit gegangen ist, ohne Angst haben zu müssen dann allein zu sein.



Aber wir sollen ja auch nicht lügen, rauchen und trinken...



Zwischen Soll und Ist liegt eben oft ein Unterschied.

Zurück zu Home