Wir alle suchen nach dem Sinn im Leben. Wir fragen uns, wozu wir auf dieser Welt sind, welche Bedeutung unser Sein hat. Gerade im Hinblick darauf, dass wir irgendwann alle sterben werden, liegt die Frage nahe, wozu unser Leben bestimmt ist.
Ich finde, das Wichtigste im Leben sollte es sein die Menschen, die man liebt, glücklich zu machen und dadurch selbst glücklich zu werden. Das Leben ist nicht nur eine Aufgabe, sondern ein Geschenk.
Und was wären wir ohne eben diese Menschen?
Sie machen uns aus, ihre Gedanken und Meinungen lassen uns über Dinge nachdeken, ihre Erfahrungen beschützen uns davor Fehler zu begehen, ihre Fehler geben uns eine Aufgabe, ihr Halt gibt uns die Möglichkeit Fehler zu machen.
Hätten wir niemanden, den wir lieben können, dann wären wir allein. Was würde es für einen Sinn machen, jeden Morgen aufzustehen, zur Arbeit zu gehen und den Tag zu bewältigen, wenn wir niemaden hätten mit dem wir unsere Erlebnisse teilen können. Wenn es niemanden gäbe, der über unsere Missgeschicke lacht, der unsere Trauer versteht und unser Glück teilt.
Die Menschen aus Familie und Freundeskreis machen uns zu dem Menschen, der wir sind. Hätten wir diese Menschen nicht um uns wären wir ein Niemand. Denn ein Jemand ohne Gedanken, Meinungen, Gefühle und Fehler ist ein Niemand.
Und hätten wir niemandem, dem wir unsere Meinung sagen, mit dem wir unsere Gedanken teilen und für den wir Gefühle haben können, würden uns gar nicht die Mühe machen, uns eine Meinung zu bilden und unsere Gedanken zu überdenken.

Ein Schritt auf einander zu, ist nur dann ein Schritt in die richtige Richtung, wenn mindestens einer von beiden einen 2. Schritt macht. Aber ein Schritt auf einander zu kann nie der falsche sein.
Und manchmal bringen viele kleine Schritte zwei Menschen näher als es ein großer es je schaffen könnte.
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