hakuna matata
Wir wollen lieben und geliebt werden, wir wollen vertrauen und uns auf anderen verlassen können. Wir wollen verzeiht werden, Fehler machen dürfen und Fehler verzeihen. Doch manchmal enttäuscht uns ein anderer so sehr, manchmal mit nur einer Tat, manchmal über einen längen Zeitraum wieder und wieder. Wir stauen diese Enttäuschung in uns, die Wut, den Hass. Es verfolgt uns in unseren dunklen Momenten und manchmal sogar in den guten.
Es ist schwer davon los zu lassen. Es ist schwierig zu verzeihen. Manchmal ist es gar unmöglich. Wir können nicht verzeihen, vielleicht wollen wir nicht verzeihen. Es lässt uns zurück mit einem Loch in einem Bauch, unserem Herzem, unserer Seele. Und wir können nicht einmal die lieben, die wir lieben sollten.
Und selbst wenn wir loslassen wollen, wenn wir den Ärger vergessen wollen, wenn wir vergeben wollen, drückt die Last der Vergangenheit zu schwer auf uns.
Die meisten von uns waren in Situationen, in denen der anderen es einem nicht recht machen konnte. Egal was die andere Person versucht, tut und gibt, wir können es nicht annehmen, nicht sehen, wir können nicht mehr zurück lieben.
Und wir schaden uns selbst damit am meisten. Wir geben einem anderen die Schuld an unserem eigenen Elend. Wir lassen keine guten Dinge mehr zu. Wir sehen nur noch Fehler um dieser Wut einen Namen geben zu können.
Es ist schwer, unseren inneren Frieden mit der Vergangenheit zu finden. Manchmal halten wir an Dingen fest, die uns unglücklich machen, nur um den anderen mit uns unglücklich zu machen. Und weil wir glauben, dass es nie mehr besser wird. Wir weisen Menschen ab, die uns versprechen sich geändert zu haben oder wir hassen sie im Stillen während wir uns und ihnen etwas vorspielen, weil es so viel einfach ist als zu vergeben. Als los zu lassen und neu anzufangen.
Und doch ist dies der einzige Weg ein glückliches Leben zu führen. Wir müssen einen Weg finden zu verzeihen, die Vergangenheit hinter uns zu bringen. Wir müssen uns selbst vergeben, wir müssen versuchen einen Neuanfang zu beginnen.
Wir müssen zu erst Frieden mit uns selbst finden, bevor wir Frieden mit anderen finden können. Wir müssen daran glauben, dass andere uns nicht verletzen wollen und es manchmal einfach nicht besser wissen.
Mit dieser Erkenntniss lasse ich ein bisschen mehr los, finde ein bisschen mehr Frieden. Vergebe mir und vergebe dir.
Hakuna matata.