Jhttp://resources.vol.at/ueble-schlucht-wieder-geoeffnet/image-news-20090621-05571626.jpga, das Leben ist ein Abenteuer. Talfahrten, Höhenflüge, schöne Aussichten, ausweglose Sackgassen, Regen und Sonnenschein, Vogelgezwitscher und Fuchsgeschrei. Manchmal weiß man selbst gar nicht, ob man den Berg gerade hinunterfällt oder nur rückwärts rauf geht. Und manchmal steht man auch in der Schlucht zwischen zwei Bergen und merkt gar nicht, wie der Fluss einem die Füße durchnässt. 

Manchmal verdeckt ein großer Berg die Sicht auf die Sonne. Manchmal sieht man vor lauter Wald die Bäume nicht mehr. Das Leben macht uns manchmal müde. Es kann uns Freude und Tränen bringen, Glück und Trauer.

Doch wo Schatten ist, da ist auch immer Licht. Das Gute könnte ohne das Böse nicht existieren, genau so wie es keinen Mut ohne Angst geben könnte.

 

Was aber machen, wenn man die Sonne gerade nicht sehen kann? Wenn einem die Füße so nass sind, dass die Schuhe zu schwer zum weitergehen sind? Was, wenn der Berg zu steil, der Aufprall zu schmerzhaft und die Müdigkeit nicht zu überwinden ist?

 

D as Einzige, was uns manchmal bleibt, ist der Glaube.  Der Glaube daran, das hinter der http://www.sonntagsausflug.at/redx_tools/image_tool.php?pic=%2Fupload%2Ftours%2FIrrgarten_02.jpg&width=250&quality=80&rounded=10nächsten Kurve nicht die nächste Sackgasse wartet, sondern der Ausgang aus dem Irrgarten. Die Hoffnung, dass der Fluß uns ohne einen weiteren Wasserfall zum Meer bringt. Die Zuversicht, dass uns jemand in unserem Fall bremsen und auffangen wird, um den Berg erneut mit uns zu erklimmen.

 

Ängste sind da, um uns zu warnen, aber nicht um uns zu kontrollieren. Wenn wir uns von unseren Ängsten kontrollieren lassen, laufen wir Gefahr von ihnen paralysiert zu werden, stecken zu bleiben, nie die Sonne zu sehen, nie den Ausblick von ganz oben bewundern zu können.

 

http://4.bp.blogspot.com/-nhw90T6nYGU/TkPV4dDA-tI/AAAAAAAAGpE/GPtvqcDFZhM/s1600/faith.jpgWir müssen glauben. An uns selbst. An den großen Plan in allem. Daran, dass wir das ganze Bild erst später verstehen werden. Daran, dass alles aus einem Grund passiert.

Wir müssen an die Kraft der Liebe glauben, die die beste Waffe gegen den bösen Geist der Angst ist. An die Schönheit der Freundschaft, die uns wie ein Schirm durch den Regen begleiten kann. An das Wunder, das man selbst erleben kann.

 

Ich danke einem Menschen, der diese Worte wahrscheinlich nie verstehen wird, dafür, dass er mir gezeigt hat wie wichtig es ist den Glauben nicht zu verlieren. Dass man manchmal ein Risiko eingehen muss, wenn man dafür etwas Wundervolles erwarten kann. Dass man sein Leben nicht von Grund auf planen kann, weil Leben das ist, was passiert, während man Pläne macht. Und dass wir nie alleine sind, weil es immer jemanden gibt, der an uns glaubt und an uns denkt. Ich danke dir, dass du mir klar gemacht hast, dass es zwischen zwei Menschen nicht um Worte und Versprechen, sondern um Vertrauen und gemeinsame Träume geht. Dass Liebe genau das bedeutet: Zusammen einen Traum zu haben.

 

Hört nicht auf zu glauben, dass das Leben nicht darauf aus ist, uns unglücklich zu machen. Sondern dass jeder gerne schöne Geschichten mag. Und dass die besten Geschichten das Leben selbst schreibt.

 



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