Es gibt Dinge, an denen wir nicht festhalten können. Das Leben verändert sich jedes Jahr, sogar jeden Tag, so wie sich Sonne und Mond am Himmel jeden Tag die Hand reichen. Selbst wenn wir wünschen, dass die glücklichen Zeiten genauso bleiben wie sie sind können wir den Lauf der Dinge nicht aufhalten. 

Veränderungen machen Angst. Manchmal merken wir gar nicht wie sehr unser Leben, unsere Situation, wie sehr wir selbst uns verändert haben bis wir mitten drin sind.

DInge, die unerreichbar schienen, sind plötzlich Wirklichkeit. Ziele, die zum greifen nah waren, sind plötzlich aus unserem Blickfeld verschwunden.

Unsere Wünsche ändern sich, unsere Ziele werden andhttp://www.readingshrimp.com/wp-content/uploads/2011/02/trainTracks.jpgere. Selbst wenn wir uns selbst nicht verändern, verändert sich alles um uns herum. 

 

Ich bin nun seit 5 Monaten hier, so langsam rückt sich alles zurecht und mein altes Leben scheint so weit weg zu sein. Es erscheint mir manchmal wie eine schöne Illusion, wie eine gute Geschichte, die ich gerne erzählt habe, wie ein Buch, in dem ich versunken bin. 

 

Was bleibt uns, wenn wir selbst mit allem was wir haben, nicht an dem festhalten können, was uns einst glücklich machte? Wenn wir Leute ziehen lassen, Orte verlassen und Veränderungen erlauben müssen?

 

Ich denke was bleibt ist die gute alte Erinnerung. Die Gewissheit, dass uns gute Dinge widerfahren sind und uns weitere erwarten. Die Sicherheit, dass das Leben Gutes für uns bereit hält. Es gibt es sogar den Mut, Veränderungen als Chancen zu ergreifen, die Veränderung zu sein, die wir nicht aufhalten können. Wir lernen nicht auf der Strecke zu bleiben, weil wir an alten Dingen krampfhaft festhalten, sondern neue Wunder zu erleben indem uns in die Welt trauen. 

 

Ich bin unglaublich dankbar für viele tolle Erinnerungen, die mir jeden Tag das kleine Herzchen erwärmen. Und ich freue mich unglaublich auf viele tolle Erinnerungen, die noch gemacht werden wollen. Denn nur weil wir Veränderungen nicht aufhalten können, heißt es nicht auch, dass wir sie nicht zu unserem Vorteil nutzen können. Das Leben ist eine Reise, in der wir stetig nach vorne blicken und gehen müssen, um nicht auf der Stelle zu trampeln während andere an uns vorbei ziehen. Denn auch wenn wir in unterschiedliche Richtungen gehen, wenn unsere Wege sich gabeln, liegt es an uns, und an uns alleine, dass sie sich wieder treffen. 

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